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Unsere Hausgeburt
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Wir wollten unser Baby diesmal zu Hause in unserer Mitte in Frieden und Würde willkommen heißen !

ohne unnötige, z.T. massive  ärztliche Interventionen

ohne Krankenhausatmosphäre und Routinebehandlungen

in Selbstbestimmung und Freiheit

in Geborgenheit nur mit den Menschen, die wir um uns haben möchten

mit meiner von mir ausgesuchten sehr erfahrenen tollen Hebamme


~ einfach der Natur ihren Lauf lassen ~

Das hohe Maß an Sicherheit ist bei Hausgeburten laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) dem der Klinik ebenbürtig.

Und wir behaupten, in der heutigen Zeit noch sicherer!

100%ige Sicherheit für Mutter und Kind bei einer Geburt gibt es nicht. Auch nicht in der hochtechnisiertesten Klinik dieser Welt. Leben ist zu jederzeit "lebensgefährlich", nur machen wir uns z. B. beim Einsteigen in unser Auto meist nicht so viele Gedanken darum, dass wir uns hier gerade einem weitaus höherem Risiko für Leib und Leben aussetzen, als es eine natürliche Geburt, ohne invasivmedizinische Eingriffe, darstellt!



"Ich beginne mit der Antwort: Vertrauen in sich selbst. Eine gesunde Frau kann ein gesundes Kind haben. Ein spontaner, physiologischer Geburtsprozess kann nicht verbessert werden (Dr. Michel Odent), er kann nur gestört werden. Keine Maschine ist auf der Höhe der Intelligenz des weiblichen Körpers. Geburt ohne Technologie heißt, die Sicherheit in sich selbst zu suchen, nicht außerhalb von sich, die starken Möglichkeiten des eigenen Körpers wieder kennenzulernen und sie zu aktivieren. Technologie kann ein wichtiges Hilfsmittel sein, ist aber nur ganz selten nötig."

(Verena Schmidt -Hebamme in Italien, Buch "Der Geburtsschmerz")





                                          Die sanfte Geburt

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So positiv der Begriff der sanften Geburt auch ist, er birgt Gefahren in sich. Er könnte Frauen zu der irrigen Annahme verleiten, sie würden schmerzfrei und lächelnd gebären. Das soll zwar vorkommen, aber es ist eindeutig die Ausnahme.

Fast jede Geburt ist schmerzhaft, hochdramatisch im positiven Sinn, gewaltig und schöpferisch.

Das Geheimnis des Gebärens liegt in der Erkenntnis und in dem Gefühl, dass in diesem Schmerz ein ganz tiefes Glück verborgen ist!

Jede Frau, die gebiert, darf einen Blick tun in das Geheimnis des Universums. Sie hat Anteil an der Schöpfung.

Jedes Neugeborene hat diesen geheimnisvollen, weisen Ausdruck, der von weit, weit herkommt. ... Es scheint, als würden sie alles wissen. Doch ein paar Tage später, oft schon ein paar Stunden nach der Geburt, verlöscht diese alte Blick und das Kindliche, Ahnungslose, Hilfsbedürftige, das uns so berührt, tritt in den Vordergrund.

Sanft gebären heißt nicht, Schmerzen auszusparen, sondern für den großen Schmerz bereit zu sein, für den sinnvollsten Schmerz der Welt offen zu sein.

Die Geburt selbst ist nicht sanft, sie ist ein gewaltiger Akt; sanft soll die Einstellung der Frau sein und sanft die Umgebung, in die das Kind hineingeboren wird.
Mildes Dämmerlicht, leise Musik, ein schönes Zimmer, alle Wohlgerüche der Welt sind sehr sehr wichtig, aber für eine sanfte Geburt nicht genug.

Eine liebende Mutter und herzliche Menschen, die die Würde des Kindes in jedem Moment achten, sind noch viel wichtiger.

Wir meinen damit, dass wir dem Kind nicht misstrauen sollten, indem wir es ständig überwachen und kontrollieren, belästigen, sondern es voll Vertrauen auf seinem Weg ins Leben begleiten sollten, ohne dass sich jemand wichtig macht und allzu schnell eingreift...

Die normale Geburt ist für das Kind zwar Schwerstarbeit, aber keine Notlage. Es braucht uns nicht leid zu tun, es liebt und braucht die Herausforderung Geburt und sehnt sich nach dem Licht des Lebens. Manche Babys marschieren kraftvoll und zügig durch den Geburtskanal und manche zögern, rasten, tasten sich dann wieder ein wenig weiter, ehe sie den Mut fassen, das Licht der Welt zu erblicken. Die meisten kommen auf ganz natürlichem Wege zur Welt, wenn man sie lässt.

Warum wollen wir das nicht begreifen und meinen, immer nachhelfen zu müssen? Geburtsbegleiter sollten sehr demütig sein und Respekt vor der Natur haben, dann würden sie nicht so leichtfertig über Frauen und Kinder bestimmen. ...

aus: Geburt in Geborgenheit und Würde

                                               von Beate Jorda & Ilona Schwägerl




http://de.wikipedia.org/wiki/Hausgeburt 

www.hausgeburten-hamburg.de

http://www.privatgeburt.de/  

www.quag.de

http://www.maieutik.info/

http://maieutik.info/03/who.htm#nutzen 

http://www.geburtskanal.de/

http://www.geburtspool.de/     (Statistiken, Erfahrungsberichte, Bilder pp.)

www.lalecheliga.de 

http://de.wikipedia.org/wiki/Babytragetuch

www.babymassage-ayurvedisch.de 

www.massage-für-babys.de


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~ Lichtblick der Geburtshilfe in Zeiten maßlos überhöhter Verletzungs-Quoten in den Kliniken (Dammschnitt, Kaiserschnitt, unnötige Interventionen) ist die Privatgeburt in den eigenen vier Wänden. ~


                                       ~ Pro Hausgeburt ~

° die gebärende Frau kann das Geburtsgeschehen autonom gestalten und sie kann aus dieser Erfahrung gestärkt hervorgehen

° die Gebärende ist viel besser und bewusster über das Geburtsgeschehen informiert

􀁼eine Ansprechpartnerin während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, kein Betreungswechsel bei der Geburt

Durch die kontinuierliche Anwesenheit und Betreuung von mindestens einer Hebamme, kann die in der Klinik eingesetzte, extreme technische Überwachung ohne Sicherheitsverluste ersetzt werden.

􀁼eine erfahrene und eigenverantwortliche Hebamme, die um die Kraft der Frauen und um die Macht der Natur weiß

􀁼der Partner und ggf. auch die schon vorhandenen Kinder werden in das Geburtsgeschehen eingebunden, sie sind nicht Gast

􀁼leichteres Entspannen während der Geburt durch die Umgebung und mit Menschen die man kennt und mag

􀁼um den natürlichen Geburtsablauf nicht zu stören, werden keine wehenfördernden und schmerzstillenden Medikamente verwendet

° keine massiven Eingriffe in den normalen Verlauf

􀁼das Baby wird in die Familie geboren 


~ übrigens:  Nach dem Gesetz dürfen Hebammen normale Geburten ohne Anwesenheit eines Arztes betreuen, während ein Arzt dazu verpflichtet ist, eine Hebamme zur Geburt hinzuzuziehen.


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                                      STATISTIK

      Perinatale Sterblichkeitsrate i.d. Niederlanden 1986      __________________________________________________

                                    Klinik                  Hausgeburt __________________________________________________   

Anzahl Geburten              119.037                66.536

Todesfälle                       1.653                    149     __________________________________________________

Perinatale Säuglings-

sterblichkeit %                  13,9                     2,2


In den Niederlanden kommen auch heute noch ca. 38 % der Kinder zu Hause zur Welt. Etwa 40 % in den dortigen Geburtshäusern.

Die Zahlen wurden nicht bereinigt, d.h. Risikoschwangerschaften nicht herausgerechnet.

(aus Sheila Kitzinger  "Hausgeburt"/Kösel)




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Luxus Privatgeburt von Martina Eirich und Caroline Oblasser   (edition   riedenburg) 

Die selbstbestimmte Geburt    von Ina May Gaskin  (Kösel)

Der Geburtsschmerz    von Verena Schmid  (Hippokrates)

Geburt und Stillen    von Michel Odent

Hausgeburt    von Sheila Kitzinger  (Kösel)

Zu Hause geboren? Erzähl mal!    von Jule Rechberg & E. Blankennagel-Perti (Wagner Verlag)

Runas Geburt    von Inga Kamieth & Uwe Spillmann

Geburt in Geborgenheit und Würde    von Beate Jorda & Ilona Schwägerl (Irisiana)

Sichere Geburt? Eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Geburtshilfe                          von Marjorie Tew (Mabuse-Verlag)

Die Hebammensprechstunde    von Ingeborg Stadelmann

Die Frau ist Mit-Schöpferin : Eine Theologie der Geburt von Hanna Strack

Das kleine Stillbuch    von Vivian Weigert



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Die einleitenden Worte von Germaine Greer, "Die ganze Frau"
"In den fünfziger Jahren entsprang der Druck, alle gebärenden Frauen ins Krankenhaus zu bringen, direkt der Angst und dem Misstrauen gegenüber der Mutter und manifestierte sich in der Forderung, in der Nähe des Kindes einen Mundschutz zu tragen, die Brüste vor und nach dem Stillen zu waschen und das Kind, zwanzig Minuten, nachdem es der Mutter in die Hände gefallen war, ins Babyzimmer zurück zu bringen. Die Überlebensrate der Babys war genauso hoch wie bei Hausgeburten; der wesentliche Aspekt der Krankenhausentbindung war, die Mütter in Reih und Glied tanzen zu lassen und sie unter Kontrolle zu bringen, ihnen die Schamhaare zu rasieren, einen Einlauf zu machen und die Fruchtblase zu sprengen. Dann wurde routinemäßig ein Dammschnitt vorgenommen, und die Zahl der Kaiserschnitte stieg unaufhaltsam. Die Botschaft, die damit verbreitet wurde und immer noch wird, lautet, dass trotz all der Jahre feministischer Agitation für die Rechte der Mütter die jetzigen Frauen im Gebären nicht gut sind und ohne massive Eingriffe überhaupt nichts erreichen würden."

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